Braucht dein Restaurant 2026 noch eine eigene Website?
Kurzantwort: Ja, die meisten Restaurants in Deutschland brauchen auch 2026 eine eigene Website. Google, Instagram, Lieferando und Reservierungsplattformen bringen Reichweite. Die eigene Website ist aber der Ort, an dem Gäste Speisekarte, Öffnungszeiten, Reservierung, Abholung, Lieferung, Allergene, Adresse und direkten Kontakt ohne Plattformwechsel verstehen.
Warum reicht ein Google Unternehmensprofil allein nicht?
Ein Google Unternehmensprofil ist für Restaurants wichtig, weil viele Gäste direkt in Google Suche oder Maps nach Öffnungszeiten, Adresse, Telefonnummer, Fotos und Route suchen. Es ist aber kein vollständiger Restaurant-Auftritt. Google hat die Funktionen Chat und Anrufliste im Unternehmensprofil seit dem 31. Juli 2024 eingestellt; Kunden können Betriebe weiter über Suche und Maps finden, sollen aber unter anderem über Website-Links, Beschreibung und Profilinhalte weitere Informationen bekommen.
Genau dort liegt die Rolle der Website: Sie beantwortet die Fragen, die in einem Profil zu kurz kommen. Gibt es heute Mittagstisch? Ist die Abendkarte aktuell? Kann ich online reservieren? Gibt es Abholung? Wo finde ich Allergene? Ist die Terrasse offen? Welche Telefonnummer gilt für Gruppenanfragen?
Was leistet Lieferando und was nicht?
Lieferando kann für Restaurants ein sinnvoller Bestellkanal sein, besonders wenn neue Gäste eine Küche entdecken oder wenn der Betrieb Lieferung und Abholung stärker auslasten will. Auf der deutschen Partnerseite beschreibt Lieferando das Modell als provisionsbasiert: Die Plattform verdient also an vermittelten Bestellungen mit.
Das ist nicht automatisch schlecht. Es ist nur eine andere Aufgabe als die eigene Website. Auf einer Lieferplattform steht dein Restaurant neben Alternativen, die Suche folgt Plattformlogik, und Stammgäste landen schnell wieder im Marktplatz. Die eigene Website sollte deshalb einen direkten Weg zeigen: Speisekarte ansehen, telefonisch bestellen, Abholung anfragen, reservieren oder den passenden Plattformlink nutzen, wenn Lieferung über die Plattform gewollt ist.
Reicht Instagram als Speisekarte?
Instagram ist stark für Bilder, Tagesgerichte, Veranstaltungen und Einblicke aus Küche und Gastraum. Als einzige Speisekarte ist es schwach. Gäste müssen durch alte Posts, Story-Highlights oder Bilddateien suchen. Preise, Öffnungszeiten, Reservierungslink und Allergene sind oft nicht dort, wo ein hungriger mobiler Besucher sie erwartet.
Eine gute Restaurant-Website darf Instagram einbinden oder verlinken. Sie sollte aber nicht von Instagram abhängen. Die wichtigsten Informationen müssen auch für Menschen funktionieren, die keinen Account haben, keine App öffnen wollen oder einfach schnell reservieren möchten.
Welche Informationen müssen für Gäste sofort sichtbar sein?
- Aktuelle Speisekarte als echte Website-Inhalte oder gut lesbares PDF, nicht nur als altes Bild.
- Öffnungszeiten, Küchenzeiten und Hinweise zu Feiertagen oder Betriebsferien.
- Reservierungsweg: Telefon, Formular, WhatsApp oder eingebundenes Reservierungstool.
- Abholung, Lieferung oder Vorbestellung mit klarer Unterscheidung zwischen direktem Weg und Plattformlink.
- Adresse, Parken, OPNV-Hinweise und barrierearme Zugangsinfos, wenn relevant.
- Allergen- und Zusatzstoffhinweise so, dass Gäste wissen, wo sie verlässliche Auskunft bekommen.
- Kontakt für Gruppen, Feiern, Catering, Gutscheine oder Sonderanfragen.
Was ist bei Allergenen und Speisekarte wichtig?
Die IHK Erfurt weist für die Gastronomie darauf hin, dass nach Lebensmittel-Informationsverordnung 14 Hauptallergene ausgewiesen werden müssen, wenn sie in Speisen enthalten sind. Die Information kann in der Speisekarte, über Fuß- oder Endnoten, über eine separate Allergikerkarte oder mündlich mit schriftlicher Dokumentation erfolgen. Stand der IHK-Seite: April 2026.
Für die Website heißt das praktisch: Sie muss nicht jedes interne Küchendokument abbilden. Aber sie sollte vermeiden, dass Gäste mit Allergien im Dunkeln stehen. Ein klarer Hinweis an der Speisekarte, ein Kontaktweg und ein Prozess für aktualisierte Karten sind wichtiger als eine schöne, aber veraltete PDF-Datei.
Wann lohnt sich ein Reservierungstool auf der Website?
Ein Reservierungstool lohnt sich, wenn das Telefon in Servicezeiten stört, wenn viele Anfragen außerhalb der Öffnungszeiten kommen oder wenn Tischkapazitäten aktiv gesteuert werden müssen. Resmio beschreibt den Nutzen eines digitalen Reservierungssystems damit, dass Gäste Tischverfügbarkeiten in Echtzeit prüfen und auch außerhalb der Öffnungszeiten bequem online reservieren können.
Die Website muss das Tool nicht ersetzen. Sie muss es auffindbar machen. Ein Gast sollte nicht erst durch drei Menüpunkte oder ein Instagram-Profil springen, um zu buchen. Wenn ihr telefonisch reserviert, sollte die Telefonnummer genauso klar sein. Wenn ihr keine Reservierungen nehmt, sollte auch das deutlich dort stehen, wo Gäste suchen.
Welche rechtlichen Basics gehören auf eine Restaurant-Website?
Sobald eine Website personenbezogene Daten verarbeitet, etwa über ein Kontaktformular, Reservierung, Analyse-Tools, eingebettete Karten oder externe Dienste, braucht sie eine passende Datenschutzerklärung. Die IHK München schreibt, dass eine Website über Impressum und Datenschutzerklärung verfügen muss, sobald personenbezogene Daten verarbeitet werden. Bei nicht notwendigen Cookies oder ähnlichen Technologien ist nach TDDDG in der Regel eine vorherige Einwilligung erforderlich.
Das klingt trocken, ist aber für Restaurants praktisch: Reservierungsformular, Newsletter, Gutscheinbestellung, Tischanfrage, Google Maps, Instagram-Einbindung oder Tracking können Datenschutzfragen auslösen. Eine Website sollte deshalb nicht nur schön aussehen, sondern diese Grundlagen sauber mitdenken.
Wann ist eine Restaurant-Website den Aufwand wert?
- Wenn Gäste häufig anrufen, nur um Speisekarte, Öffnungszeiten oder Reservierung zu klären.
- Wenn Instagram, Google, Lieferando und Reservierungstool unterschiedliche Informationen zeigen.
- Wenn Stammgäste einen direkten Bestell- oder Reservierungsweg bekommen sollen.
- Wenn alte PDFs, Fotos oder Preise im Umlauf sind und Vertrauen kosten.
- Wenn Gruppen, Feiern, Catering, Gutscheine oder Mittagsangebote wichtig sind.
- Wenn kleine Änderungen schnell online sein müssen, ohne dass jemand im Team ein CMS pflegt.
Wie würde LESTO das für ein Restaurant aufbauen?
LESTO baut keine Plattform, sondern den klaren eigenen Anlaufpunkt für dein Restaurant. Oben stehen Küche, Ort, Öffnungszeiten und der wichtigste nächste Schritt: reservieren, anrufen, Speisekarte ansehen, Abholung anfragen oder Lieferung starten. Darunter folgen Speisekarte, Bilder, Hinweise zu Allergenen, Anfahrt, Gruppenanfragen und die Links zu Google, Instagram, Lieferando oder Reservierungstool, wenn sie für euren Betrieb sinnvoll sind.
Der erste Entwurf ist kostenlos und in 24 Stunden da. Wenn er passt, kostet LESTO 190 Euro pro Monat, ohne Einrichtungsgebühr und monatlich kündbar. Spätere Änderungen schickst du per WhatsApp oder E-Mail, etwa neue Karte, Betriebsferien, Feiertagsmenü oder geänderte Reservierungszeiten.
Die Entscheidung
Ein Restaurant braucht 2026 nicht entweder Website oder Plattformen. Es braucht eine eigene Website als Zentrale und Plattformen als Kanäle. Wenn Google, Instagram, Lieferando und Reservierungstool alle auf eine klare Website einzahlen, wird aus verstreuten Informationen ein verständlicher Weg für Gäste.
Quellen
Wie würde deine Website aussehen?
Schick uns den Link zu deiner aktuellen Website, deinem Google Unternehmensprofil oder deinem Instagram-Profil. Morgen siehst du einen klareren Entwurf für dein Restaurant, kostenlos und unverbindlich.
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