Was kostet eine Handwerker-Website 2026?
Kurzantwort: Eine Handwerker-Website kostet 2026 nicht nur den sichtbaren Monatspreis. Entscheidend ist, ob sie Anrufe, Angebotsanfragen, Notfälle, Leistungsgebiete, Referenzen und schnelle Änderungen sauber abbildet. Für viele Betriebe ist deshalb nicht die billigste Website die beste, sondern diejenige, die ohne Büroaufwand neue Anfragen verständlich macht.
Warum ist eine Handwerker-Website anders als eine normale Firmenhomepage?
Ein Handwerkskunde kommt selten auf die Website, um einen langen Unternehmensroman zu lesen. Er will wissen: Macht dieser Betrieb genau meine Arbeit? Kommt er in meinen Ortsteil? Kann ich ein Foto vom Schaden schicken? Gibt es einen Notdienst? Wie schnell bekomme ich ein Angebot? Wirkt der Betrieb echt genug, um ihn in mein Haus oder meine Wohnung zu lassen?
Darum sollte eine Handwerker-Website Aufgaben lösen, nicht nur Seiten füllen. Für Maler, Dachdecker, Elektriker, Sanitärbetriebe, Schreiner, Fliesenleger, Gebäudereiniger oder Garten- und Landschaftsbauer sind die wertvollen Website-Elemente sehr konkret: Leistungsbereiche, Einsatzgebiet, Kontaktweg, Referenzfotos, Ablauf einer Anfrage und klare Erreichbarkeit.
Welche öffentlichen Preise kannst du realistisch vergleichen?
Als öffentlicher Orientierungspunkt bewirbt IONOS seinen Website Design Service in Deutschland mit 45 €, 65 € und 85 € pro Monat. Dazu nennt IONOS Einrichtungskosten von 199 €, 299 € oder 399 €. Die Pakete unterscheiden sich unter anderem bei der Seitenzahl und beim Pflege-Service: einmal pro Quartal, einmal pro Monat oder unbegrenzt.
LESTO liegt höher als diese Einstiegspreise: 190 € pro Monat, keine Einrichtungsgebühr, monatlich kündbar. Dafür ist der erste Entwurf kostenlos in 24 Stunden da, und spätere Änderungen laufen per WhatsApp oder E-Mail. Für Handwerksbetriebe ist genau diese Pflege oft der Punkt, der den Unterschied macht: neue Fotos, geänderte Einsatzgebiete, saisonale Leistungen, Urlaubszeiten, neue Telefonnummer oder ein klarerer Anfrageweg.
Was macht eine billige Website im Handwerk später teuer?
- Niemand aktualisiert Referenzfotos, obwohl neue Arbeiten besser verkaufen würden.
- Das Einsatzgebiet bleibt unklar: Kunden fragen aus Orten an, die der Betrieb gar nicht bedient.
- Notfallleistungen sind versteckt, obwohl gerade diese Anfragen schnell entschieden werden.
- Die Website hat ein Kontaktformular, aber keine klare Frage nach Leistung, Ort, Dringlichkeit und Fotos.
- Die Startseite spricht von „Qualität und Zuverlässigkeit“, erklärt aber nicht, ob Bad, Dach, Fassade, Elektrik oder Garten wirklich abgedeckt sind.
- Öffnungszeiten, Telefonnummer, Website und Google Unternehmensprofil passen nicht sauber zusammen.
Welche Inhalte braucht ein Handwerksbetrieb wirklich?
Die meisten Handwerker brauchen keine riesige Website. Sie brauchen eine klare Website, die typische Kundenfragen vor dem ersten Anruf beantwortet und die Anfrage vorbereitet. Eine gute Struktur ist oft einfacher als ein großes Projekt.
- Startseite mit Gewerk, Ort, Einsatzgebiet und direktem Kontakt oberhalb des ersten Scrollens.
- Leistungsseiten oder Leistungsblöcke mit echter Betriebssprache: zum Beispiel Badsanierung, Zählerschrank, Dachreparatur, Fassadenanstrich oder Terrassenbau.
- Anfrageweg mit den richtigen Feldern: Was ist kaputt oder geplant, wo ist der Einsatzort, wann soll es passieren, gibt es Fotos?
- Referenzfotos mit kurzen Beschreibungen, damit Kunden Arbeiten einschätzen können.
- Notfall- oder Express-Hinweise nur dann, wenn der Betrieb diese wirklich anbietet.
- Impressum, Datenschutz und klare Kontaktinformationen im Footer.
Wie hängt die Website mit dem Google Unternehmensprofil zusammen?
Google beschreibt das Unternehmensprofil als Ort, an dem Betriebe Adresse, Öffnungszeiten, Kontaktinformationen, Fotos, Leistungen und Website-Link aktuell halten können. Für Betriebe mit Einsatzgebiet ist besonders wichtig, dass Google ein Einzugsgebiet aus Städten, Postleitzahlen oder Orten erlaubt. Außerdem können Leistungsdaten zeigen, welche Suchanfragen, Aufrufe, Anrufe, Wegbeschreibungen und Websiteklicks über das Profil entstehen.
Die Website sollte deshalb nicht gegen das Google Unternehmensprofil arbeiten. Sie sollte die Angaben dort bestätigen und vertiefen: gleiche Telefonnummer, gleicher Name, passende Orte, klare Leistungen und ein Link, der Kunden sofort zum richtigen nächsten Schritt führt.
Welche rechtlichen Basics gehören in die Kostenrechnung?
Die IHK München weist darauf hin, dass Websitebetreiber eine Datenschutzerklärung bereitstellen müssen, sobald die Homepage aufgerufen werden kann. Sie erklärt außerdem, dass Datenschutzerklärung und Impressum leicht auffindbar und von jeder Seite erreichbar sein sollten. Wenn gegenüber Verbrauchern mit Preisen geworben wird, nennt die IHK außerdem Anforderungen wie Brutto-Endpreis und Hinweise zu Mehrwertsteuer und Versandkosten, soweit relevant.
Für einen Handwerksbetrieb heißt das praktisch: Rechtliche Pflichtseiten sind kein optionales Extra nach dem Launch. Sie gehören in den Website-Aufbau hinein. Genauso wichtig ist aber, keine falschen Preisversprechen oder unklaren Pauschalen auf die Seite zu setzen, wenn ein Auftrag normalerweise erst nach Besichtigung oder genauer Anfrage kalkuliert wird.
Baukasten, Website-Service, Agentur oder LESTO?
- Ein Baukasten passt, wenn jemand im Betrieb Zeit, Geduld und Geschmack für Aufbau, Texte, Bilder, Rechtliches und Pflege hat.
- Ein paketierter Website-Service passt, wenn ein klarer Seitenumfang und planbare Pflegefenster genügen.
- Eine Agentur passt, wenn der Betrieb ein größeres Markenprojekt, viele Standorte, komplexe Funktionen oder individuelle Systeme braucht.
- LESTO passt, wenn der Betrieb schnell einen professionellen Entwurf sehen will und spätere Änderungen nicht selbst im System pflegen möchte.
Welche Fragen solltest du vor dem Kauf stellen?
- Wie schnell sehe ich einen ersten Entwurf mit meinem echten Gewerk und meinem Ort?
- Wer schreibt die Leistungsbereiche so, dass Kunden verstehen, was wir wirklich machen?
- Wie kommen neue Projektfotos, Urlaubszeiten oder geänderte Einsatzgebiete auf die Website?
- Gibt es eine Einrichtungsgebühr, Mindestlaufzeit oder feste Seitenbegrenzung?
- Ist der Anfrageweg auf typische Handwerker-Anfragen vorbereitet, inklusive Ort, Dringlichkeit und Fotos?
- Passt die Website sauber zum Google Unternehmensprofil?
- Kann ein Kunde auf dem Smartphone sofort anrufen, WhatsApp nutzen oder ein Angebot anfragen?
Die Entscheidung
Wenn du nur die niedrigste Monatsrate suchst, findest du günstigere Optionen als LESTO. Wenn du aber als Handwerksbetrieb eine Website willst, die schnell steht, echte Anfragen besser vorbereitet und später ohne Login aktuell bleibt, ist ein Done-for-you-Service oft die ruhigere Rechnung.
Der beste Kostenvergleich lautet deshalb nicht: Was kostet die Website pro Monat? Sondern: Was kostet es, wenn Kunden nicht verstehen, ob du ihr Problem löst, wenn gute Referenzfotos fehlen, wenn das Einsatzgebiet unklar bleibt oder wenn kleine Änderungen monatelang liegen bleiben?
Quellen
Wie würde deine Apotheken-Website aussehen?
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