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Fliesenleger-Website & qualifizierte Projektanfragen

Was muss eine Fliesenleger-Website zeigen, damit aus Badideen kalkulierbare Anfragen werden?

Direkte Antwort: Eine gute Fliesenleger-Website muss aus „Wir möchten das Bad neu fliesen“ eine prüfbare Projektanfrage machen. Sie zeigt, ob der Betrieb komplette Badsanierungen koordiniert oder nur Fliesenarbeiten übernimmt, ob er Großformat, bodengleiche Duschen, Küchen, Balkone, Terrassen oder Gewerbeflächen ausführt und welches Gebiet er bedient. Das Anfrageformular sammelt Objekt, Maße, Untergrund, vorhandene Beläge, Materialwunsch, Fotos, Termin und den Stand anderer Gewerke. So kann der Betrieb früh erkennen, ob Projekt, Vorleistung und Zeitplan zusammenpassen.

Warum ist „Bad fliesen“ keine ausreichende Projektbeschreibung?

Hinter derselben Anfrage können ein leerer Neubau mit fertigem Estrich, ein bewohntes Altbaubad, eine bodengleiche Dusche, ein Gäste-WC oder eine vollständige Sanierung mit Sanitär, Elektro und Heizung stehen. Selbst bei gleicher Fläche unterscheiden sich Rückbau, Untergrund, Gefälle, Abdichtung, Nischen, Kanten, Fliesenformat, Fugenbild und Schnittstellen zu anderen Gewerken.

Die Bundesagentur für Arbeit beschreibt das Gewerk entsprechend breit: Fliesen-, Platten- und Mosaikleger bearbeiten Untergründe, bauen Dämm- und Sperrschichten ein, verlegen Wand- und Bodenbeläge und sanieren beschädigte Beläge. Genannt werden unter anderem Bäder, Küchen, Fassaden, Schwimmbäder und Labore. Eine Betriebswebsite sollte nicht dieses gesamte Berufsbild übernehmen, sondern genau zeigen, welche Arbeiten der eigene Betrieb anbietet und welche Projekte er gewinnen möchte.

Was muss vor dem ersten Scrollen sichtbar sein?

  • Betriebsname, Standort und realistisches Gebiet für Aufmaß und Ausführung.
  • Die wichtigsten Projektarten: Bad, bodengleiche Dusche, Küche, Wohnraum, Balkon oder Terrasse, Treppen, Gewerbe oder Reparatur.
  • Eine klare Aussage, ob nur Fliesenarbeiten oder eine koordinierte Komplettsanierung angeboten werden.
  • Eine Aktion wie „Projekt mit Fotos anfragen“ oder „Aufmaß anfragen“ statt nur „Kontakt“.
  • Echte Referenzen mit Objekt, Format, Untergrund, Verlegemuster und ausgeführter Leistung.
  • Eine ehrliche Abgrenzung, wenn Kleinstreparaturen, Naturstein, Außenbereiche, Großformat oder vollständige Badumbauten nicht angenommen werden.

Welche Projekte brauchen getrennte Einstiege?

Ein Badumbau im Bestand braucht andere Informationen als eine freie Neubaufläche oder eine Außenterrasse. Getrennte Einstiege helfen Interessenten, die richtige Leistung anzufragen, und verhindern, dass der Betrieb jedes Mal neu erklären muss, was im eigenen Angebot enthalten ist.

  • Bad und Dusche: Bestand, Rückbau, Sanitärobjekte, Leitungsänderungen, bodengleicher Aufbau, Gefälle, Abdichtung, Nischen und gewünschte Nutzung.
  • Neubau und Wohnraum: Untergrund, Estrichreife, Fußbodenheizung, Ebenheit, Flächen, Format, Sockel und Anschluss an andere Bodenbeläge.
  • Großformat: Plattenmaß, Material, Transportweg, Raumgeometrie, Untergrund, Kanten, Ausschnitte und benötigte Helfer oder Hebetechnik.
  • Küche und Gäste-WC: Wandspiegel, Boden, Möbelplanung, Anschlüsse, Arbeitsplatte, Übergänge und Terminfolge.
  • Balkon und Terrasse: vorhandener Aufbau, Gefälle, Entwässerung, Anschlusshöhen, Untergrund, Überdachung und erkennbare Schäden.
  • Gewerbe: Nutzung, Belastung, Hygieneanforderungen, Betriebszeiten, Bauabschnitte, Planstand, Dokumentation und Abstimmung mit Bauleitung.

Was sollte eine Projektanfrage abfragen?

Ein gutes Formular ersetzt weder Untergrundprüfung noch Aufmaß. Es macht aber sichtbar, ob zunächst Unterlagen fehlen, ein Telefonat genügt oder ein Termin vor Ort sinnvoll ist. Nach Auswahl der Projektart können passende Zusatzfragen erscheinen, ohne jeden Interessenten durch ein langes Universalformular zu schicken.

  • Name, Telefon, E-Mail, Projektadresse oder Postleitzahl und bevorzugter Kontaktweg.
  • Objektart und Projekt: Neubau, Sanierung, Bad, Dusche, Küche, Wohnraum, Außenbereich, Gewerbe oder Reparatur.
  • Raummaße, ungefähre Wand- und Bodenflächen sowie Pläne, wenn sie vorhanden sind.
  • Aktueller Aufbau: Rohbau, Estrich, Putz, Trockenbau, Altfliesen, anderer Belag oder noch unbekannt.
  • Erkennbare Unebenheiten, Risse, Feuchte, lose Stellen oder frühere Schäden, ohne eine Ferndiagnose zu verlangen.
  • Fliesenformat, Material, Verlegemuster, Fugenwunsch und Information, ob die Fliesen schon ausgewählt oder gekauft wurden.
  • Sanitärobjekte, Fußbodenheizung, bodengleiche Dusche, Nischen, Ablagen, Treppen oder andere relevante Details.
  • Gewünschter Zeitraum, aktueller Planungsstand und bereits beauftragte Gewerke.

Welche Fotos helfen vor dem Aufmaß?

Hilfreich ist eine kleine Bildfolge statt vieler ähnlicher Nahaufnahmen: zuerst der gesamte Raum oder Außenbereich, dann jede Wand beziehungsweise Bodenfläche und schließlich Details von Abläufen, Anschlüssen, Rissen, Stufen oder schwierigen Ecken. Ein Foto mit Zollstock kann Maße plausibilisieren, ersetzt aber kein Aufmaß.

  • Übersichtsbilder aus mehreren Raumecken und ein Foto des Zugangs.
  • Detailbilder von Untergrund, Altbelag, Rissen, Abläufen und Wand-Boden-Anschlüssen.
  • Türbreiten, Treppen, enge Flure oder fehlenden Aufzug zeigen, wenn Transport und Plattengröße betroffen sind.
  • Bei Außenflächen Entwässerung, Schwellen, Randanschlüsse und vorhandenes Gefälle sichtbar machen.
  • Grundriss, Badplanung oder Fliesenplan zusätzlich senden, sofern vorhanden.

Warum ist ein pauschaler Quadratmeterpreis selten belastbar?

Der Quadratmeter beschreibt nur einen Teil der Arbeit. Rückbau und Entsorgung, Untergrundvorbereitung, Ausgleich, Abdichtung, Gefälle, Format, Zuschnitte, Kanten, Nischen, Sockel, Treppen, Fugen, Silikonarbeiten, Materialtransport und Baustellenzugang können den Aufwand stark verändern. Bei einem kleinen Bad können Details und Anschlüsse mehr Zeit beanspruchen als die freie Fläche.

Die Verbraucherzentrale empfiehlt, Umfang, Ausführungstermin und Vergütung möglichst genau und schriftlich zu vereinbaren. Kostenvoranschläge sollten Leistungen und benötigte Materialien detailliert enthalten. Die Website sollte daher verständlich erklären, welche Angaben für eine erste Einschätzung reichen, wann ein Vor-Ort-Termin nötig ist und ab welchem Schritt ein schriftliches Angebot erstellt wird.

  • Erstanfrage: Projekt, Ort, Bestand, Maße, Fotos, Material und Zeitrahmen werden grob geprüft.
  • Vorprüfung: Der Betrieb klärt Leistungsgrenzen, fehlende Pläne und Zuständigkeiten anderer Gewerke.
  • Aufmaß: Untergrund, Flächen, Anschlüsse, Gefälle, Details, Transport und Baustellenbedingungen werden vor Ort erfasst.
  • Angebot: Rückbau, Vorbereitung, Abdichtung, Verlegung, Fugen, Nebenleistungen, Material und erkennbare Ausschlüsse werden nachvollziehbar benannt.
  • Terminplanung: Materiallieferung, Vorleistungen, Trocknungszeiten, Gewerkeabfolge und Abnahme werden abgestimmt.

Wie sollte die Website die Gewerkegrenzen erklären?

Bei einer Badsanierung greifen Fliesenarbeiten, Sanitär, Heizung, Elektro, Trockenbau, Estrich und gegebenenfalls Malerarbeiten ineinander. Interessenten müssen wissen, ob der Fliesenbetrieb nur sein Gewerk anbietet, feste Partner koordiniert oder als Ansprechpartner für eine vollständige Sanierung auftritt. „Bad aus einer Hand“ sollte nur dort stehen, wo Verantwortung, Ablauf und Vertrag tatsächlich so organisiert sind.

  • Klar sagen, wer Rückbau und Entsorgung übernimmt.
  • Benennen, wer Leitungen, Sanitärobjekte, Elektrik und Fußbodenheizung plant und ausführt.
  • Erklären, wer Untergrund, Estrich, Gefälle und Abdichtung prüft beziehungsweise herstellt.
  • Festhalten, ob der Kunde Fliesen selbst beschafft oder der Betrieb Materialberatung und Bestellung übernimmt.
  • Bei Fremdgewerken zeigen, wer Termine koordiniert und wer Vertragspartner des Kunden ist.

Wie werden Referenzen zu echten Entscheidungshilfen?

Ein Foto des fertigen Bads zeigt Geschmack, aber noch nicht den Leistungsumfang. Eine nützliche Referenz erklärt Ausgangslage, Format, Untergrund, besondere Details und ausgeführte Arbeit. Bei einer bodengleichen Dusche können das Gefälle und Nischen sein; bei Großformat die Raumgeometrie und wenigen Fugen; bei einer Sanierung die Übergänge zum Bestand.

  • Projekte nach Bad, Großformat, Wohnraum, Außenbereich, Treppe oder Gewerbe ordnen.
  • Objektart und ungefähre Region nennen, ohne private Adressen zu veröffentlichen.
  • Fliesenformat, Material, Verlegemuster und relevante Detailausbildung beschreiben.
  • Vorher-Zustand, Vorbereitung und fertige Fläche mit freigegebenen Bildern zeigen.
  • Nur Leistungen als eigene Arbeit darstellen, die der Betrieb tatsächlich ausgeführt oder verantwortlich koordiniert hat.
  • Öffentliche Bewertungen verlinken, statt nicht überprüfbare Aussagen oder Erfolgszahlen zu erfinden.

Welche Vertrauenssignale sind belastbar?

Fliesen-, Platten- und Mosaikleger stehen in Anlage A der Handwerksordnung als zulassungspflichtiges Handwerk. Der tatsächliche Betrieb sollte auf der Website eindeutig benannt sein. Meistertitel, Innungsmitgliedschaft, Ausbildungsbetrieb, Herstellerqualifikation oder Spezialisierung gehören nur auf die Seite, wenn sie aktuell und dem Betrieb belegbar zuzuordnen sind.

  • Ansprechpartner mit echter Aufgabe zeigen: Beratung, Aufmaß, Kalkulation, Bauleitung oder Ausführung.
  • Projektbilder mit erklärtem Leistungsumfang statt einer anonymen Materialgalerie verwenden.
  • Großformat, Naturstein, Mosaik, Außenbereich oder Komplettbad nur als Schwerpunkt nennen, wenn Erfahrung und Organisation dazu passen.
  • Markenpartnerschaften, Zertifikate und Garantien nicht suggerieren, wenn sie nicht überprüfbar sind.
  • Ablauf, Schutz der Baustelle, Abstimmung anderer Gewerke und Abnahme konkret erklären.

Wie sollten Einzugsgebiet und Betriebsadresse bei Google erscheinen?

Fliesenleger arbeiten meist beim Kunden, empfangen aber nicht immer regelmäßig Besucher an Büro, Lager oder Privatadresse. Google unterscheidet Unternehmen ohne festen Kundenstandort und Hybridunternehmen. Wenn an der Geschäftsadresse keine Kunden empfangen werden, soll sie laut Google-Hilfe aus dem öffentlichen Profil entfernt und stattdessen das bediente Gebiet gepflegt werden.

Google erlaubt derzeit bis zu 20 Einzugsgebiete und empfiehlt, dass deren Gesamtgrenze ungefähr zwei Autostunden vom Standort entfernt bleibt. Wirtschaftlich sinnvoll ist die Reichweite trotzdem projektabhängig: Eine einzelne Reparatur fährt weniger weit als eine komplette Badsanierung oder große Neubaufläche. Die Website kann Kerngebiet und erweitertes Projektgebiet ehrlich unterscheiden. Stand: 24. Juli 2026.

  • Betriebsname, Telefonnummer, Adresse oder Einzugsgebiet und Leistungen auf Website und Google-Profil konsistent halten.
  • Nur Orte nennen, in denen Aufmaß und Ausführung realistisch angeboten werden.
  • Für kleine Reparaturen ein engeres Gebiet als für größere Projekte ausweisen, wenn das dem Betrieb entspricht.
  • Lokale Referenzen mit echter Leistung und Region nutzen, statt viele kopierte Ortsseiten anzulegen.
  • Ausstellungs- oder Lagerbesuche nur bewerben, wenn Kunden dort wirklich empfangen werden.

Wie würde LESTO die Website eines Fliesenlegers aufbauen?

LESTO würde die Website nach den Projekten strukturieren, die der Betrieb wirklich gewinnen will. Die Startseite zeigt Standort, Einzugsgebiet, Schwerpunkte, Referenzen und den Weg zur Projektanfrage. Eigene Abschnitte führen zu Bad, Großformat, Wohnraum, Außenbereich oder Gewerbe, soweit angeboten. Das Formular sammelt Maße, Untergrund, Material, Fotos, Zeitplan und den Stand anderer Gewerke.

Du schickst LESTO deine aktuelle Website oder dein Google-Unternehmensprofil, Einzugsgebiet, gewünschte Projektarten und freigegebene Referenzbilder. Der erste Entwurf ist kostenlos und in 24 Stunden fertig. Wenn er passt, kostet die Website 190 Euro im Monat, ohne Einrichtungsgebühr und monatlich kündbar. Spätere Änderungen schickst du per WhatsApp oder E-Mail.

Das Wichtigste zum Schluss

Eine Fliesenleger-Website gewinnt passende Projekte, wenn sie Gestaltung und technische Auftragsklärung verbindet. Interessenten müssen erkennen, welche Arbeiten der Betrieb übernimmt, welche Angaben vor Aufmaß und Angebot fehlen und wer die anderen Gewerke koordiniert. Wenn Maße, Untergrund, Material, Fotos und Zeitplan schon in der Anfrage zusammenkommen, beginnt das erste Gespräch mit einem prüfbaren Projekt statt mit einem unklaren Quadratmeterpreis.

Quellen

Wie würde deine Website aussehen?

Schick LESTO deine aktuelle Website oder dein Google-Unternehmensprofil, dein Einzugsgebiet und die Fliesenprojekte, die du häufiger gewinnen möchtest. Du erhältst innerhalb von 24 Stunden einen kostenlosen ersten Entwurf. Wenn er passt, kostet die Website 190 Euro im Monat, ohne Einrichtungsgebühr, monatlich kündbar und mit Änderungen per WhatsApp oder E-Mail.

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